Behandlungskosten

 

Heilpraktiker sind in ihrer Honorargestaltung grundsätzlich frei und unabhängig. Nach § 611 BGB ist die Höhe der Vergütung der freien Vereinbarung zwischen Heilpraktiker und Patient überlassen. Es existieren keine gesetzlichen Vorgaben für die Vergütung einer Heilpraktikerbehandlung. Für Heilpraktiker gibt es ein Gebührenverzeichnis (GebüH), jedoch ist die Anwendung für Heilpraktiker freiwillig, d. h. das Gebührenverzeichnis kann Vertragsgrundlage werden, muss es jedoch nicht.

 

Die Behandlung durch einen Heilpraktiker ist grundsätzlich eine Privatleistung. Die daraus entstehenden Kosten trägt der Patient unabhängig von der Kostenübernahme durch Dritte.

 

Private Krankenversicherungen, Zusatzversicherungen sowie Beamtenbeihilfe (Beamte, Post) erstatten die Kosten der Behandlung entsprechend den vereinbarten Tarifen (auch teilweise). Bitte nehmen Sie Rücksprache mit Ihrer Krankenkasse vor Beginn einer Behandlung.

 

Von den gesetzlichen Krankenkassen werden die Kosten einer naturheilkundlichen Behandlung leider nicht übernommen. Es besteht für gesetzlich krankenversicherte Patienten die Möglichkeit, die Kosten einer heilpraktischen Behandlung als außergewöhnliche Belastung im Rahmen der Steuererklärung geltend zu machen.

 

Die Behandlungskosten richten sich nach dem erbrachten Zeitaufwand. Der Betrag ist im Anschluss an die Behandlung in bar gegen den Erhalt einer Quittung zu entrichten. Auf Wunsch kann auch gerne eine Rechnung erstellt werden.

 

Ein mit Ihnen vereinbarter Termin ist ausschließlich für Sie reserviert. Um Ihnen diesen Service anbieten zu können, bitte ich Sie, bereits vereinbarte Termine so früh wie möglich spätestens 24 Stunden vorher abzusagen.